Der kleine Robin hat mir gesagt, ich müsse hier auch etwas über mich schreiben. Die Leute, denen er seine Geschichte erzählt, würden vielleicht etwas über den Schreiber wissen wollen, in dessen Kopf er lebe, und wo er überhaupt herkomme. Das sein mein Job, nicht seiner. Na ja, ich muss ihm Recht geben.
Der Kleine ist nicht mehr aufzuhalten, knüpft Kontakte zu Menschen auf der halben Welt und schliesst Freundschaften mit seinesgleichen, also mit anderen Romanjungen. Ich mags ihm gönnen, auch wenn er mich damit ganz schön auf Trab hält.
Also: JRobin steht als Autorenname auf dem Buchdeckel. In meinem Schweizer Pass steht ein anderer Name, aber das spielt keine Rolle.
Für diejenigen, die trotzem gerne sachliche Infos wünschen:
Jahrgang 1968, im Berner Oberland geboren, im Aargau zur Schule gegangen, KV, einige Jahre Sozialpraktika in Kinderheimen, danach Bürojobs, ein Rudel Siberian Huskys. Der Roman «I wish you were here» ist meine erste Publikation. Mehr zu meiner Person auf JRobin.ch

So hat alles angefangen. Ein kurzer Überblick über meine literarischen Anfänge
40 Jahre später: ein literarisch ausgeschmücktes Resumé eines metaphysischen Erlebnisses

Nur, um Missverständnisse zu vermeiden: Billy Raffoul und sein Song «I wish you were here» waren nur der Auslöser für die Wiederbelebung des alten Manuskrips. Ansonsten hat der Musiker mit der Geschichte gar nichts zu tun. Die verblüffende äusserliche Ähnlichkeit des jungen Billy mit dem ausgedachten Brandon in der Geschichte ist zufällig. Allfällige Parallelen in Charakter und Familiengeschichte des Protagonisten Brandon mit Billy Raffoul sind, wenn überhaupt vorhanden, rein zufällig.
Eher kein «Zufall» war es, dass Billy Raffoul in exakt derselben Woche, in der ich ihn auf Spotify entdeckte, in München ein Konzert gab. Natürlich bin ich hingefahren und hatte die Gelegenheit, ihm von meiner Story zu erzählen. Er hat sich darüber sehr gefreut und sein Einverständnis für die Verwendung seines Fotos als Jugendlicher sowie die Verwendung des Songtextes erteilt.